Capex steht für Capital Expenditures (Investitionsausgaben), Opex für Operational Expenditures (Betriebsausgaben). Beide Begriffe aus der Betriebswirtschaft bezeichnen zwei unterschiedliche Arten unternehmerischer Ausgaben.
Investitionen werden im Anlagevermögen erfasst und über mehrere Jahre abgeschrieben. Aus steuerlicher Sicht handelt es sich nicht um Kosten, sondern um einen bilanziellen Aktivtausch von Umlaufvermögen in Anlagevermögen.
Die eigentlichen Kosten entstehen erst durch die Nutzung des Vermögenswertes und den damit verbundenen Wertverfall. Sie können in Form von Abschreibungen in der jeweiligen Bilanzierungsperiode steuerlich geltend gemacht werden und verringern den Gewinn anteilig. Mit Investitionen geht zudem ein Investitionsrisiko einher.
Betriebsausgaben sind direkt steuerlich wirksam: Sie werden in dem Zeitraum geltend gemacht, in dem sie anfallen.
Die Verlagerung von Capex auf Opex kann für Unternehmen wirtschaftlich vorteilhaft sein:
Das ist vor allem bei hochpreisigen Gütern mit kurzem Lebenszyklus von Vorteil – dazu zählt meist auch IT-Ausstattung. Aus Investitionen (Capex) werden Betriebskosten (Opex), indem Sie Güter nicht kaufen, sondern mieten oder leasen.
Hinweis: Die steuerliche Behandlung im Einzelfall stimmen Sie bitte mit Ihrer Steuerberatung ab.
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